Die extreme Wetterlage mit Eis und langanhaltendem Schneefall hat die ÜSTRA gezwungen, den Stadtbahnbetrieb in Hannover massiv einzuschränken.
Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Ein Krisenstab des Verkehrsunternehmens entschied, dass ab 17 Uhr nur noch die Tunnelstrecken und angrenzende oberirdische Haltestellen bedient werden, teilte die ÜSTRA mit. Grund sind sogenannte Überwegplatten auf oberirdischen Strecken, die durch Frost nach oben gedrückt werden und die Gefahr bergen, dass Stadtbahnwagen aufsetzen und schwere Schäden entstehen. Bis 17 Uhr wurde der Takt auf den oberirdischen Strecken sukzessive heruntergefahren, um möglichst viele Fahrgäste noch sicher nach Hause zu bringen. Anschließend verkehrten die Bahnen bis auf Weiteres nur noch auf der A-Strecke zwischen Lortzingstraße und Stadionbrücke, der B-Strecke zwischen Dragonerstraße und Peiner Straße, der C-Strecke zwischen Königsworther Platz und Freundallee sowie der D-Strecke zwischen Hauptbahnhof und Glocksee.
Alle Züge fuhren unter der Linienbezeichnung 'E'. Auch im Umland ist der Verkehr stark beeinträchtigt. Die meisten "Sprint-H-Linien" wurden eingestellt, nur punktuell finden noch vereinzelte Fahrten statt, beispielsweise auf der Linie 700. Im städtischen Busbereich waren die meisten Linien zwar noch in Betrieb, jedoch mit erheblichen Einschränkungen und Verspätungen. Ein geregelter Fahrplan konnte nicht aufrechterhalten werden.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 09.01.2026 Zur Startseite