NACHRICHTENAGENTUR ÖSTERREICH: Vier Lawinenunfälle in Tirol fordern ein Todesopfer

Bei einer Serie von Lawinenabgängen in Tirol ist am Sonntag eine 58-jährige Skitourengeherin ums Leben gekommen.

Tirol (dts Nachrichtenagentur) - Mehrere weitere Personen wurden verletzt oder mussten gerettet werden, wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte. Der tödliche Unfall ereignete sich am Nachmittag gegen 14:45 Uhr im Gemeindegebiet von Weerberg am Nordwesthang des Gilfert. Eine 58-jährige und eine 32-jährige Österreicherin waren auf Skitour, als sich oberhalb der Vorausfahrenden eine etwa 100 Meter breite Schneebrettlawine löste. Die 58-Jährige wurde vollständig verschüttet und trotz sofortiger Rettungs- und Reanimationsmaßnahmen in die Klinik Innsbruck geflogen, wo sie verstarb.

Ihre Begleiterin blieb unverletzt. Bereits am Vormittag hatte es drei weitere Lawinenabgänge gegeben. Im Rofangebirge bei Wiesing wurde ein 23-jähriger Tourengeher teilverschüttet, blieb aber unverletzt und musste per Helikopter geborgen werden. Im Skigebiet St. Anton am Arlberg gab es zwei Vorfälle: Am Galzig wurde ein 22-jähriger Schwede komplett verschüttet und verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Am Kapall wurden eine 19-Jährige und ein 18-Jähriger von einer Lawine erfasst; der junge Mann wurde mit Verletzungen geborgen. An den Rettungseinsätzen waren Bergrettung, Alpinpolizei, Hundestaffeln und mehrere Rettungshubschrauber beteiligt.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 11.01.2026

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