LANDESDIENST BAYERN: Feuerwehr rückt zu zwei Gefahrguteinsätzen in München aus

In München hat die Feuerwehr am Mittwochabend zwei Einsätze wegen möglicher Gefahrstoffe bewältigt.

München (dts Nachrichtenagentur) - Zunächst waren Rettungskräfte gegen 18:30 Uhr in die Rosenheimer Straße gerufen worden, nachdem in einem Kulturzentrum etwa zehn Personen über Atemwegsreizungen und Husten geklagt hatten. Das Gebäude war bereits eigenständig geräumt worden, rund 80 Personen hielten sich im Innenhof auf. Während die Feuerwehr mit Messgeräten das Gebäude untersuchte, versorgte der Rettungsdienst die Betroffenen.

Alle Messungen blieben negativ, eine Ursache wurde nicht gefunden und das Gebäude konnte nach Kontrollen wieder freigegeben werden. Ein Transport in Kliniken war nicht nötig. Knapp anderthalb Stunden später, gegen 20 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem zweiten Vorfall an die Hofbräuallee alarmiert. Auf einem Umschlagbahnhof war aus einem Container eine brennbare Flüssigkeit ausgetreten.

Ein Großaufgebot von zunächst 65 Einsatzkräften traf ein, konnte aber rasch Entwarnung geben, da der Container in einer Mulde stand und keine unmittelbare Umweltgefahr bestand. Ein Trupp ging dennoch mit Messgeräten vor. Der Einsatzleiter ließ das Leck abdichten, was innerhalb weniger Minuten gelang. Der Stoffaustritt wurde gestoppt.

Die letzten Kräfte konnten nach etwa einer Stunde wieder abrücken. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls in der Rosenheimer Straße übernommen. Zur Ursache des Lecks im Container liegen der Feuerwehr München keine Informationen vor.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 15.01.2026

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