Ein Jäger hat bei einer Fuchsjagd im steirischen St. Marein im Mürztal versehentlich einen Hund erschossen.
St. Marein im Mürztal (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die Landespolizeidirektion Steiermark mit. Der Vorfall habe sich am Dienstagabend ereignet. Der 48-jährige Jäger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag war demnach auf einem Hochstand auf einem verwilderten, verschneiten Wiesengelände. Gegen 19:45 Uhr habe er in der Dunkelheit in etwa 20 bis 30 Metern Entfernung ein Tier gesehen und einen Schuss mit einem Schrotgewehr abgegeben.
Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen Fuchs, sondern um einen vierjährigen Husky/Australian-Shepherd-Mischling. Der Hund war kurz zuvor auf einem wenige hundert Meter entfernten Hof nach einem Spaziergang allein gelassen worden und hatte das nicht umzäunte Grundstück verlassen. Der Jäger informierte nach eigenen Angaben anschließend die Polizei. Ein Alkoholtest verlief negativ.
Der Vorfall wurde der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft zur weiteren Prüfung angezeigt. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 16.01.2026 Zur Startseite