LANDESDIENST SCHLESWIG-HOLSTEIN: SSW zeigt Solidarität mit Grönland und Dänemark in Territorialstreit

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) hat seine Solidarität mit Grönland und Dänemark im aktuellen territorialen Konflikt mit den USA bekundet.

Flensburg (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die SSW-Landesvorsitzende Sybilla Nitsch bei einem Neujahrsempfang des Verbandes in Mildstedt mit. Sie verurteilte die Forderung des amerikanischen Präsidenten, Grönland zum 51. Bundesstaat zu machen, als Verstoß gegen das Völkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht der grönländischen Bevölkerung. Nitsch betonte, dass eine regelbasierte internationale Ordnung und die Einhaltung von Verträgen die Grundlage für den Schutz von Minderheiten wie der dänischen und der friesischen in Schleswig-Holstein seien. Eine Abkehr davon, wie sie derzeit zu beobachten sei, stelle eine existenzielle Bedrohung dar.

Der SSW begrüße daher die Unterstützung der deutschen und europäischen Regierungen für Dänemark in dieser Angelegenheit. Bei dem Empfang waren zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft anwesend, darunter Vertreter der dänischen Minderheit, der Friesen, der schleswig-holsteinischen Landesregierung und des Landtages. Die Festrede hielt die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Flensburg, Sedef Atasoy, zur deutsch-dänischen Wirtschaftszusammenarbeit. Nitsch nutzte die Gelegenheit auch, um auf die weiterhin bestehenden finanziellen Herausforderungen der Minderheitenorganisationen hinzuweisen und kündigte an, sich für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 16.01.2026

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