Die Bundespolizeiinspektion Dortmund hat am 17. Januar Maßnahmen zur Abreiseüberwachung von Anhängern des FC Schalke 04 im Bochumer Hauptbahnhof durchgeführt.
Bochum (dts Nachrichtenagentur) - Ziel dieser Maßnahmen war es, eine sichere Abreise sowie eine störungsfreie Ankunft der Fans am Berliner Hauptbahnhof zu gewährleisten und potenzielle gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern. In der aktuellen Saison kam es bei Auswärtsfahrten der Risikofanszene des FC Schalke 04 wiederholt zu gewalttätigen Vorfällen. Um solchen Auseinandersetzungen vorzubeugen, wurde eine gemeinsame Abreise vom Hauptbahnhof Essen nach Berlin angenommen. Diese Annahme bestätigte sich, als die Fans jedoch vom Hauptbahnhof Bochum aus anreisten.
Die Bundespolizei verlegte daraufhin ihre Kräfte und führte gezielte Kontrollen durch. Im Umfeld des Bahnhofs wurden mehrere potenziell gefährliche Gegenstände wie Zahnschutz, Sturmhauben und ein Scheckkartenmesser sichergestellt. Sie wurden von den Fans vor dem Betreten des Bahnhofs fallen gelassen. Sieben Personen konnten anhand von Videoaufzeichnungen identifiziert und kontrolliert werden.
Diese erhielten einen Platzverweis für den Hauptbahnhof und durften nicht mit nach Berlin fahren. Die Bundespolizei zieht aufgrund der intensiven Ermittlungen und der konsequenten Einsatzmaßnahmen ein positives Fazit. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 18.01.2026 Zur Startseite