Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat die vom Bund angekündigte Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) begrüßt.
Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte sein Ministerium in Hannover mit. Philippi zufolge ist die seit Jahrzehnten nicht reformierte GOÄ nicht mehr zeitgemäß und das Leistungsverzeichnis stark veraltet. Neue Behandlungsmethoden seien darin nicht abgebildet und müssten über unsichere Analogziffern abgerechnet werden, so der Minister. Er forderte einen zügigen Entwurf des Bundes, um die Reform noch in diesem Jahr umsetzen zu können.
Das neue Gebührenverzeichnis müsse den aktuellen medizinischen Stand abbilden und die Abrechnung von Zusatzleistungen vereinfachen. Zudem sollten digitalisierte Rechnungsstellungen und Verfahren gestärkt werden. Niedersachsen wolle sich konstruktiv in den weiteren Gesetzgebungsprozess einbringen. Die GOÄ regelt die Abrechnung von Leistungen zwischen Privatärzten und privat versicherten Patienten.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 19.01.2026 Zur Startseite