Die österreichische Bundesregierung hat eine positive Zwischenbilanz ihrer Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung und zur Ermöglichung eines wirtschaftlichen Aufschwungs gezogen.
Wien (dts Nachrichtenagentur) - Das teilten Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, Konsumentenschutzstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und der Staatssekretär für Entbürokratisierung Sepp Schellhorn bei einer Pressekonferenz mit. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören ein Gesetz gegen sogenannte Mogelpackungen (Shrinkflation), ein Mietpaket für leistbares Wohnen und eine Reform des Strommarktes. Ab Juli 2026 soll zudem die Umsatzsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel auf unter fünf Prozent halbiert werden. Die Senkung soll durch eine Plastikabgabe für nicht recycelbares Plastik und eine Paketabgabe für Drittstaatspakete gegenfinanziert werden. Im Energiebereich wurden bereits Entlastungen wie die Senkung der Elektrizitätsabgabe für Haushalte und Unternehmen beschlossen.
Im Lebensmittelsektor setzt die Regierung auf mehr Transparenz und schärfere Strafen bei Preistricksereien. Ein neuer Preisradar der Statistik Austria soll Preisaufschläge entlang der Wertschöpfungskette sichtbar machen. Für den nachhaltigen Aufschwung betonte Schellhorn die Bedeutung des Abbaus bürokratischer Hürden.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 19.01.2026 Zur Startseite