LANDESDIENST SAARLAND: Saarland verbessert Ausbildung für Heilerziehungspflege

Das saarländische Sozialministerium hat gemeinsam mit den drei privaten Fachschulen für Heilerziehungspflege im Land wichtige Verbesserungen für die Ausbildung und für Beschäftigte in der Eingliederungshilfe auf den Weg gebracht.

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte Minister Magnus Jung (SPD) am Montag mit. Ziel sei es, den Beruf attraktiver zu gestalten und auch berufserfahrenen Mitarbeitern neue Qualifizierungswege zu eröffnen. Konkret wurden zwei neue Angebote vereinbart. Zum einen wird der Themenbereich 'Behandlungspflege' künftig fest in der Ausbildung verankert.

Bereits berufserfahrene Heilerziehungspfleger können dieses Wissen in einer freiwilligen Nachqualifizierung erwerben, was auch einen Einsatz als Fachkraft im Nachtdienst ermöglicht. Zum anderen können Mitarbeiter, die bisher nicht als Fachkraft gelten, durch eine 700-stündige Qualifizierung diesen Status erreichen. Voraussetzung sind eine einschlägige Berufsausbildung von mindestens 23 Monaten und zwei Jahre Berufserfahrung in der Betreuung von Menschen mit Behinderung. Die Träger der beteiligten Schulen sind die Lebenshilfe Landesverband Saarland, der Schwesternverband Pflege und Assistenz und die SHG Bildung.

Minister Jung betonte, die neuen Wege sollten Einrichtungen bei der Fachkräftesuche entlasten und Beschäftigten neue Entwicklungschancen bieten. In den vergangenen Jahren waren bereits Maßnahmen wie die Einführung eines praxisintegrierten Ausbildungsgangs gestartet worden.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 19.01.2026

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