Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit rund 2,5 Millionen Euro am Futury III Fonds, um mehr Wagniskapital für Gründer im Land bereitzustellen.
Mainz (dts Nachrichtenagentur) - Das teilten Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) am Dienstag mit. Der Fonds wird von der Future Factory angeboten, einem Zusammenschluss der Universitäten Mainz und Frankfurt, der TU Darmstadt und der Frankfurt School of Finance and Management. Der neue Fonds ergänzt den bereits bestehenden Innovationsfonds Rheinland-Pfalz III, der über ein Volumen von 50 Millionen Euro verfügt. Während der Innovationsfonds aus Landes- und EU-Mitteln finanziert wird, beteiligen sich am Futury III Fonds neben Rheinland-Pfalz auch die Länder Hessen und Saarland, die KfW Capital und private Investoren.
Das Gesamtvolumen des Futury Fonds liegt bei etwa 47 Millionen Euro.
Die Investitionen des Futury Fonds III sollen vor allem in wissenschaftlich fundierte Ausgründungen und Startups in Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Robotics und Green Tech fließen. Die Landesregierung verweist darauf, dass die Zahl der Startup-Neugründungen in Rheinland-Pfalz zuletzt um 22 Prozent gestiegen sei. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 20.01.2026 Zur Startseite