Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat die vom Senat durchgeführte Bürgerbeteiligung zur Olympia-Bewerbung scharf kritisiert.
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Der sportpolitische Sprecher der Fraktion, Martin Wolter, teilte am Dienstag mit, das Verfahren sei ein "schlechter Witz" und eine "reine Showveranstaltung" gewesen. Trotz eines großen Werbeaufwands hätten nicht einmal 3.000 Menschen teilgenommen, was lediglich 0,16 Prozent der Bevölkerung entspreche. Die Behauptung des Senats, die Bewerbung trage "die Handschrift der Hamburgerinnen und Hamburger", sei daher eine Irreführung der Öffentlichkeit, so Wolter. Vielen Teilnehmern werde zudem verschwiegen, dass ihre Ideen oft nicht realisierbar seien, weil sie den Vorgaben des Internationalen Olympischen Komitees widersprächen oder die finanziellen Mittel fehlten. Die Linke lehnt eine Olympia-Bewerbung ab und fordert, die dafür vorgesehenen Milliarden stattdessen sinnvoller einzusetzen.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 20.01.2026 Zur Startseite