Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Zusammenarbeit mit dem "Aktionsbündnis Klare Spree" im Kampf gegen die Verockerung des Flusses und gegen Niedrigwasser bekräftigt.
Potsdam (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die Staatskanzlei nach einem erneuten Treffen am Dienstag mit. Woidke betonte, der Bergbau habe über Generationen Wohlstand und Arbeit gebracht, aber auch tiefe Spuren in der Landschaft hinterlassen. Man sei sich der Herausforderungen für den Wasserhaushalt in der Lausitz und im ganzen Land bewusst und übernehme Verantwortung für die Regeneration, wobei man auf verlässliche Partner wie das Bündnis zählen könne. Derzeit entwickle das Land gemeinsam mit Sachsen und dem Bund ein länderübergreifendes Grundwassermodell für die Lausitz als Basis für ein strategisches Wassermanagement. Woidke forderte während des Gesprächs, an dem auch Umweltministerin Hanka Mittelstädt, Energie- und Klimaminister Daniel Keller und der Präsident des Landesbergamtes, Sebastian Fritze, teilnahmen, mehr Verantwortungsübernahme durch den Bund.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 20.01.2026 Zur Startseite