Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump sind nach Angaben der Bundesregierung "regelmäßig im Austausch" - und das womöglich häufiger als bisher bekannt. "Nicht immer wurde darüber im Nachgang berichtet", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Ob der Kanzler auch - so wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron - die Möglichkeit hat, direkt Nachrichten auf Trumps Handy zu schicken, ließ er dabei aber offen. Wenn der deutsche Bundeskanzler dem US-Präsidenten etwas mitzuteilen habe, gebe es "Mittel und Wege", sagte Meyer, Details wolle er auch aus "Sicherheitsgründen" nicht nennen. In Bezug auf die von Trump kürzlich veröffentlichten Textnachrichten unter anderem seines französischen Amtskollegen sagte Meyer nur, dass der Bundesregierung eine vertrauliche Kommunikation wichtig sei. "Und so handhaben wir das auch", sagte der stellvertretende Regierungssprecher. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos werden sich Trump und Merz auch wieder begegnen.
Ein bilaterales Treffen wird aber nach Angaben aus Regierungskreisen wohl nicht zustande kommen. Grund sei die verspätete Ankunft von Trump, der wegen eines technischen Defektes nach dem Stadt nochmal landen und das Flugzeug wechseln musste. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 21.01.2026 Zur Startseite