LANDESDIENST BERLIN: AfD fordert Erhalt des Wald-Gymnasiums in Charlottenburg-Wilmersdorf

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Tommy Tabor, hat die Pläne des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf kritisiert, das Wald-Gymnasium in eine Integrierte Sekundarschule umzuwandeln.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Tabor teilte am Donnerstag mit, dass die Pläne einen bildungspolitischen Irrweg darstellten und forderte den Bezirk auf, davon Abstand zu nehmen. Das traditionsreiche und leistungsstarke Wald-Gymnasium stehe für Qualität und Verlässlichkeit, so Tabor. Eine Umwandlung würde Schüler, Eltern und Lehrkräfte in Unsicherheit stürzen. Er begrüßte, dass auch die Berliner Bildungssenatorin dem Vorhaben bislang eine Absage erteilt habe.

Statt ideologisch motivierter Gleichmacherei brauche Berlin differenzierte und leistungsfähige Schulstrukturen. Für fehlende Schulplätze müssten andere Lösungen wie Neubauten oder Erweiterungen gefunden werden, nicht die Zerstörung funktionierender Bildungsangebote, argumentierte der AfD-Politiker. Ein starkes Gymnasium sei kein Problem, sondern Teil der Lösung. Bildung brauche Qualität und Mut zur Differenz, nicht Experimente auf dem Rücken der Kinder.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 22.01.2026

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