Die Polizei Hamburg hat den Großeinsatz beim Bundesliga-Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV am Freitagabend positiv bewertet.
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Es habe keine größeren Sicherheitsstörungen gegeben, teilte die Polizei mit. Der Einsatz begann am Freitag gegen 16:00 Uhr und wurde von knapp 1.200 Hamburger Beamten sowie Einsatzkräften aus Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Bundespolizei getragen. Vor dem Anpfiff zogen etwa 3.000 HSV-Fans vom Gänsemarkt und rund 5.000 Anhänger von St. Pauli vom Schulterblatt in Fanmärschen zum Millerntorstadion. Beide Züge verliefen nach Polizeiangaben weitgehend ruhig, abgesehen vom Zünden pyrotechnischer Gegenstände.
Auch im Stadion kam es in den Fanblöcken beider Mannschaften zum Abbrennen solcher Gegenstände. Nach Spielende verließen die Fans das Stadion ohne besondere Vorkommnisse. Die Gästefans begaben sich mit einem weiteren Marsch mehrerer Hundert Personen in das Vergnügungsviertel St. Pauli. Während des Einsatzes kam es im Zusammenhang mit vereinzelten Straftaten zu Identitätsfeststellungen.
Polizeisprecher Christian Schreiber führte den erfolgreichen Verlauf auf ein modifiziertes Einsatzkonzept und den vertrauensvollen Dialog mit beiden Vereinen zurück. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 24.01.2026 Zur Startseite