Auf der Rheintalautobahn A14 bei Koblach hat sich am Samstagabend ein schwerer Verkehrsunfall nach einem mutmaßlichen Straßenrennen ereignet.
Koblach (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die Landespolizeidirektion Vorarlberg mit. Ein mit fünf Personen besetzter Tesla Model 3 kollidierte demnach mit den Leitschienen, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte. Der an dem Rennen beteiligte andere Pkw, ein schwarzer BMW X1, flüchtete von der Unfallstelle. Der Unfall passierte gegen 22:53 Uhr in Fahrtrichtung Tirol.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich zwischen dem weißen Tesla auf der Überholspur und dem BMW auf der Normalspur ein illegales Beschleunigungsduell entwickelt. Der Tesla geriet auf den Grünstreifen der Mitteltrennung, prallte gegen die Mittelleitschiene und wurde über alle Fahrstreifen gegen die rechte Außenleitschiene geschleudert. Alle fünf Insassen des Tesla wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die Ermittlungen zur Identität des Tesla-Fahrers gestalten sich schwierig, da sich ein 32-jähriger und ein 19-jähriger Insasse gegenseitig beschuldigen, am Steuer gesessen zu haben.
Bei dem 32-Jährigen wurden Alkohol und Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt. Der Tesla wurde sichergestellt. Die A14 musste in Fahrtrichtung Tirol bis 01:15 Uhr gesperrt werden.
Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise zum Unfallhergang oder zum flüchtigen schwarzen BMW X1. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 25.01.2026 Zur Startseite