Sachsen hat eine positive Zwischenbilanz für die laufende EU-Förderperiode gezogen.
Dresden (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit. Demnach sind zahlreiche Projekte aus den EU-Strukturfonds ESF Plus, EFRE und JTF erfolgreich gestartet oder bereits umgesetzt, die Nachfrage bleibe hoch. Insgesamt stehen in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 3,2 Milliarden Euro für sächsische Projekte zur Verfügung. Mit dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) werden Beschäftigung und Qualifizierung gefördert.
Bis Ende 2025 wurden von den verfügbaren 590 Millionen Euro bereits rund 350 Millionen Euro bewilligt. Mehr als 2.400 Projekte sind in Umsetzung, darunter Ausbildungsnetzwerke an der TU Chemnitz oder ein preisgekröntes Job-Coaching für Zugewanderte in Dresden. Vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) profitierten bislang rund 6.000 Projekte mit einem Fördervolumen von über einer Milliarde Euro, unter anderem für den Neubau eines Berufsschulzentrums in Dresden und energetische Schulsanierungen in Zwickau. Der Just Transition Fund (JTF) unterstützt den Strukturwandel in Regionen wie der Lausitz oder dem Raum Chemnitz-Zwickau.
Hier sind bereits über 1.000 Projekte mit einem Volumen von mehr als 315 Millionen Euro bewilligt. Wirtschaftsminister Dirk Panter betonte, die EU-Förderung setze gezielt Impulse für Innovation, Fachkräfte und Klimaschutz und sei für Sachsens Entwicklung unverzichtbar. Für 2026 sind unter anderem Schwerpunkte bei Gründungsförderung und Kreislaufwirtschaft geplant.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 25.01.2026 Zur Startseite