Die österreichischen Pensions- und Vorsorgekassen haben das vergangene Geschäftsjahr mit positiven Ergebnissen abgeschlossen.
Wien (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen in der Wirtschaftskammer Österreich am Montag mit. Trotz hoher Volatilität an den Kapitalmärkten sei eine solide Entwicklung für die Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erzielt worden. Die Pensionskassen verzeichneten demnach ein Plus von 4,88 Prozent. Für die 1,13 Millionen Kunden verwalten die acht heimischen Pensionskassen ein Vermögen von 30,64 Milliarden Euro.
Im Schnitt erhielten die rund 160.000 Leistungsberechtigten eine monatliche Zusatzpension von 419 Euro. Die Vorsorgekassen erzielten ein Ergebnis von durchschnittlich 3,64 Prozent bei einem verwalteten Vermögen von 23,7 Milliarden Euro für etwa vier Millionen Anwartschaftsberechtigte. Verbandsobmann Andreas Zakostelsky erklärte, die betriebliche Altersvorsorge sei für viele Menschen bereits eine verlässliche Ergänzung zur staatlichen Pension. Es brauche jedoch politische Schritte, um das System für alle verfügbar zu machen und die Performance weiter zu steigern.
Der Verband begrüßt europäische Impulse zur Stärkung der Zusatzpensionen, sieht aber bei einigen nationalen Reformvorschlägen noch Diskussionsbedarf. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 26.01.2026 Zur Startseite