Der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Linken in Schleswig-Holstein, Lorenz Gösta Beutin, hat sich mit den Beschäftigten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) solidarisch erklärt, die am Dienstag in Kiel und Lübeck die Arbeit niedergelegt haben.
Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Dies teilte sein Büro mit. Die erneuten Warnstreiks zeigten, dass die Mitarbeiter nicht länger bereit seien, die Folgen politischer Fehlentscheidungen und chronischer Unterfinanzierung zu tragen. Beutin kritisierte, dass im Gesundheitswesen über jeden Euro gefeilscht werde, während für andere Zwecke Milliarden bereitstünden. Pflegekräfte und andere Beschäftigte arbeiteten am Limit, während Management und Politik auf Zeit spielten.
Der Fachkräftemangel sei politisch hausgemacht und ließe sich nur durch bessere Bezahlung, mehr Personal und verbindliche Entlastung lösen.
Der Politiker forderte, die Tarifverhandlungen müssten endlich Ergebnisse bringen, die den realen Belastungen gerecht werden und den Beruf wieder attraktiv machen. 'Gute Gesundheitsversorgung ist nur mit starken Beschäftigten möglich', sagte Beutin. Er forderte eine konsequente Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge und mahnte, den Druck zu erhöhen, bis Respekt, gute Arbeit und soziale Sicherheit Realität seien. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 27.01.2026 Zur Startseite