Die Thüringer Grünen haben angesichts der aktuellen Ergebnisse der "Stunde der Wintervögel" ein sofortiges Artenschutzprogramm gefordert.
Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Der Rückgang der Vögel, insbesondere des Haussperlings, sei ein politisches Alarmsignal, teilte der Landesvorsitzende Luis Schäfer am Mittwoch mit. Schäfer sieht die Ursachen im Flächenverbrauch und in einer Landwirtschaft, die gegen die Natur arbeite. Vögel bräuchten keine Symbolpolitik, sondern konkrete Lebensräume wie artenreiche Landschaften, naturnahe Wälder und mehr Platz in den Städten. Ohne konsequenten Artenschutz werde das Vogelsterben weitergehen, warnte er. Zu den Forderungen der Partei gehören der konsequente Schutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen, die Reduktion des Flächenverbrauchs auf Netto-Null, eine naturverträgliche Landwirtschaft mit weniger Pestiziden sowie die Stärkung von Schutzgebieten.
Kurzfristig könne der Schutz und die Neuanlage von Hecken als Hotspots der Artenvielfalt helfen. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 28.01.2026 Zur Startseite