Das Land Baden-Württemberg stellt rund 62 Millionen Euro für den Neubau, Umbau und die Erweiterung von Rettungswachen bereit. Das teilte Innenminister Thomas Strobl am Freitag bei der Übergabe von Förderurkunden in Stuttgart mit.
Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Von den Mitteln profitierten die beiden Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, die DRK Bergwacht und der DLRG Landesverband Baden. Die Gelder fließen den Angaben zufolge in insgesamt 34 Bauprojekte im ganzen Land. Neben Neubauten sind auch Umbauten, Erweiterungen, Sanierungen und die Beschaffung von Erstausstattungen gefördert. Strobl sagte, mit der Investition wolle man Wertschätzung für die oft ehrenamtlich tätigen Rettungskräfte zeigen und eine zukunftsfeste Infrastruktur schaffen.
Moderne Rettungswachen seien das Rückgrat einer schnellen Notfallrettung. Zu den geförderten Vorhaben gehören unter anderem Neubauten in Heidelberg, Calw-West, Herrenberg, Göppingen-Bartenbach, Waiblingen, Konstanz, Offenburg und Ludwigsburg. Auch Wasserrettungswachen der DLRG in Waldshut-Tiengen und Donaueschingen sowie Bergrettungswachen in Geislingen-Wiesensteig und Römerstein werden saniert oder erweitert. Die Mittel stammen größtenteils aus dem Bundes-Sondervermögen.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 30.01.2026 Zur Startseite