Bei Kontrollen von Faschingskostümen in Oberösterreich ist mehr als jedes dritte Produkt beanstandet worden.
Linz (dts Nachrichtenagentur) - Von 72 überprüften Proben mussten 26 teils mehrfach bemängelt werden, wie der für Konsumentenschutz zuständige Landesrat Stefan Kaineder mitteilte. Eine Probe sei sogar als gesundheitsschädlich eingestuft worden, unter anderem wegen problematischer Entflammbarkeit. Die vergangene Schwerpunktaktion der Lebensmittelaufsicht ergab eine Beanstandungsquote von 36,1 Prozent. Neben Sicherheitsmängeln und fehlenden Konformitätserklärungen gab es auch Probleme mit der Kennzeichnung.
Kaineder warnte insbesondere vor der leichten Entflammbarkeit vieler Kinderkostüme, die oft aus dünnen Kunstfasern oder brennbaren Materialien wie Tüll und Plüsch bestünden.
Die Behörde verstärkt die Kontrollen in dieser Saison und hat aktuell 18 weitere Proben von Kinderkostümen aus dem stationären Handel und dem Online-Handel gezogen. Eltern rät der Landesrat, auf CE-Kennzeichnung zu achten, Kostüme vor dem ersten Tragen zu waschen und Abstand zu offenen Flammen zu halten. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 08.02.2026 Zur Startseite