LANDESDIENST HAMBURG: Feuerwehrmann stürzt in heißen Schacht und erleidet schwere Verbrühungen in Hamburg-Altona

Bei einem Einsatz in Hamburg-Altona hat sich am Montag ein schwerer Dienstunfall bei der Feuerwehr ereignet.

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Ein Feuerwehrmann stürzte in einen mit über 100 Grad heißem Wasser gefüllten Schacht und zog sich dabei schwere Verbrühungen zu, wie die Beamten mitteilten. Der Mann musste von Rettungsdienst und Notarzt in eine Klinik gebracht werden, eine Lebensgefahr besteht jedoch nicht. Die Einsatzkräfte waren gegen 11:22 Uhr in die Mörkenstraße ausgerückt, nachdem ein beschädigtes Wasserrohr gemeldet worden war. Vor Ort stellten sie fest, dass eine Fernwärmeleitung im Keller defekt war.

Ein Handwerker hatte sich dort bereits Verbrühungen an den Händen zugezogen und war behandelt worden. Bei der weiteren Erkundung des überfluteten Kellers stürzte der Feuerwehrmann dann in den etwa 1,60 Meter tiefen, offenen Revisionsschacht. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Der Leiter der Feuerwehr, Oberbranddirektor Sauermann, fuhr zur Einsatzstelle.

Den beteiligten Kollegen wurde im Rahmen der Einsatznachsorge ein Gespräch angeboten.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 09.02.2026

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