Das saarländische Sozialministerium und die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ?Kommunale Frauenbeauftragte? haben anlässlich der bevorstehenden Faschingsfeiern vor der Gefahr durch K.O.-Tropfen gewarnt.
Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) - Sie riefen im Rahmen der Aktion ?Mich kriegst du nicht KO!? zu besonderer Wachsamkeit auf, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. K.O.-Tropfen seien eine unsichtbare Gefahr, die in Mischgetränken kaum zu schmecken oder riechen seien und oft zur Begehung von Sexualstraftaten eingesetzt würden, hieß es. Viele Opfer scheuten sich aus Scham oder wegen Erinnerungslücken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei einem Verdacht auf eine Vergiftung müsse umgehend ärztliche Hilfe geholt werden, da die Substanzen ernsthafte Gesundheitsgefahren bis hin zum Tod bedeuten könnten. Um zu sensibilisieren, werden Aktionsteams der LAG an mehreren Tagen in verschiedenen saarländischen Städten präsent sein.
Sie informieren am 12. Februar in Saarbrücken, am 13. in Saarlouis und Püttlingen, am 14. in Merzig und am 16. Februar in Homburg. Opfern sexueller Gewalt wird eine medizinische Untersuchung und die Möglichkeit der vertraulichen Spurensicherung nahegelegt. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 10.02.2026 Zur Startseite