Niedersachsen stellt für das aktuelle Bauprogramm rund 170 Millionen Euro bereit und erreicht damit nach Angaben von Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne einen historischen Höchststand.
Bad Gandersheim (dts Nachrichtenagentur) - Die Mittel für die Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen werden damit um etwa 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht, wie das Niedersächsische Umweltministerium mitteilte. Besonders die Landkreise Göttingen und Northeim profitieren von der Infrastruktur-Offensive mit zahlreichen geplanten oder bereits laufenden Projekten an Bundes- und Landesstraßen. Timo Quander, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), betonte die Bedeutung der Investitionen: 'Die Finanzmittel des Landes und die zusätzlichen Mittel des Bundes eröffnen uns die großartige Chance, unsere Infrastruktur an vielen wichtigen Stellen in einen besseren Zustand zu versetzen.' Zu den geplanten Maßnahmen im Bereich der Bundesstraßen zählen unter anderem der Ersatzneubau der Weserbrücke in Hann. Münden (B 3/B 80), Fahrbahnerneuerungen auf der B 3 bei Einbeck und auf der B 64 zwischen Kreiensen und Bad Gandersheim sowie der Neubau eines Radwegs zwischen Kalefeld und Echte (B 445/L 525). Im Bereich der Landesstraßen sind für 2026 unter anderem der Neubau einer Radwegbrücke in Uschlag (L 563), die Fahrbahnerneuerung auf der L 564 zwischen Mariengarten und der Landesgrenze, die Sanierung des Bauwerks über die Dramme sowie die Fahrbahnerneuerung und der Radwegneubau auf der L 580 zwischen Markoldendorf und Juliusmühle vorgesehen.
Die NLStBV, Geschäftsbereich Gandersheim, ist für die Umsetzung der Maßnahmen in der Region verantwortlich. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 10.02.2026 Zur Startseite