LANDESDIENST NRW: Geflügelpest-Verdacht in Münsterer Kleinstbetrieb

In einem Kleinstbetrieb mit Hühnern in der Nähe der Rieselfelder in Münster besteht der Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest.

Münster (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Nach dem Tod mehrerer Tiere wurde das hochpathogene H5-Virus nachgewiesen. Der gesamte Bestand von rund 30 Tieren wurde aus Gründen des Seuchenschutzes tierschutzgerecht getötet. Aufgrund der geringen Größe des Betriebs werden keine Sperr- oder Beobachtungszonen eingerichtet und auch keine allgemeine Stallpflicht für das Stadtgebiet verhängt. Das städtische Veterinäramt empfiehlt Geflügelhaltern im gesamten Stadtgebiet jedoch eine freiwillige Aufstallung ihrer Tiere, um Kontakte zu infizierten Wildvögeln zu vermeiden.

Zudem appelliert die Behörde, erkrankte oder verendete Tiere umgehend zu melden und Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Die Aviäre Influenza, auch Vogelgrippe genannt, breitet sich seit Anfang November in Deutschland aus und ist für Hausgeflügel meist tödlich. Bürger werden gebeten, kranke oder tote Wildvögel nicht zu berühren und Funde dem Veterinäramt zu melden. Das Risiko einer Übertragung auf Menschen wird derzeit als gering eingeschätzt.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 11.02.2026

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