LANDESDIENST SCHLESWIG-HOLSTEIN: Kiel führt Waffenverbotszonen ein

Die Landeshauptstadt Kiel wird ab April mehrere Waffenverbotszonen im Stadtgebiet einrichten.

Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer mit. Ziel sei es, die Sicherheit an stark frequentierten und kriminalitätsbelasteten Orten zu erhöhen und Gewalttaten mit Messern und anderen Waffen vorzubeugen. Die entsprechende Verordnung wurde vom schleswig-holsteinischen Innenministerium genehmigt. Die Verbotszonen umfassen drei klar abgegrenzte Bereiche.

Dazu gehören der Bereich rund um den Hauptbahnhof mit Bahnhofsplatz, Sophienblatt und Kaistraße, eine Zone im Stadtteil Gaarden um den Vinetaplatz sowie ein Bereich in der Altstadt an der Flämischen Straße. Diese Gebiete zeichnen sich laut Polizeilicher Kriminalstatistik durch ein erhöhtes Personenaufkommen und eine deutlich höhere Anzahl relevanter Straftaten aus. In den ausgewiesenen Zonen ist das Führen von Waffen und Messern auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten für Polizisten, Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie für beruflich notwendige Nutzungen wie durch Handwerker.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Zonen treten in Kraft, sobald die Beschilderung angebracht ist, was nach aktuellem Stand im April erfolgen soll.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 13.02.2026

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