Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat bei einem Side-Event der Münchner Sicherheitskonferenz eine verstärkte internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Extremismus gefordert.
München (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte das bayerische Innenministerium am Donnerstag mit. Herrmann betonte, dass staatliche Maßnahmen und Prävention gleichermaßen notwendig seien, um die Wurzeln von Terrorismus zu bekämpfen, besonders angesichts der Radikalisierung junger Menschen über soziale Medien. Der Minister verwies auf die anhaltend hohe Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in Deutschland und Europa. Er stellte fest, dass der Nahost-Konflikt von Islamisten instrumentalisiert werde und soziale Medien zu Dreh- und Angelpunkten extremistischer Rekrutierung geworden seien.
Die bayerische Staatsregierung setze daher auf einen ganzheitlichen Ansatz aus repressiven Maßnahmen und präventiver Arbeit in Bildung und Integration.
Das Side-Event wurde vom Bayerischen Innenministerium gemeinsam mit dem Manara Center for Coexistence and Dialogue aus Abu Dhabi ausgerichtet. Dabei wurden mit Vertretern der Vereinigten Arabischen Emirate und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aktuelle Trends analysiert und Präventionsansätze bewertet. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 13.02.2026 Zur Startseite