Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat beim traditionellen Frauenfrühstück im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz für eine rasche Krisenvorsorge der europäischen Gesundheitssysteme geworben.
München (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit. Gerlach betonte am Samstagmorgen in der Münchner Residenz, dass Sicherheit nicht nur eine militärische Frage sei, sondern im Krisenfall auch die Gesundheitsversorgung als Rückgrat der Gesellschaft gesichert sein müsse. Die Ministerin war gemeinsam mit der Hanns-Seidel-Stiftung Gastgeberin des Treffens. Zu den Teilnehmerinnen gehörten die grönländische Außen- und Wissenschaftsministerin Vivian Motzfeldt und die Schweizer Botschafterin in Deutschland, Livia Leu, die als Rednerinnen auftraten.
Gerlach unterstrich die Bedeutung von internationalem Austausch und Diplomatie angesichts der aktuellen weltpolitischen Herausforderungen. Sie forderte ein weitsichtiges europäisches Handeln, das auch für die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in Krisen wappne. Frauen brächten in die oft männlich dominierte Großmachtpolitik wichtige Perspektiven der Stabilität und Diplomatie ein, so die Ministerin. Bayern bekenne sich klar zu Europa und zur Verbindung von Sicherheit mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 14.02.2026 Zur Startseite