Die Thüringer Grünen haben die Pläne der Landesregierung, verfassungsfeindliche Symbole an Schulen unter Strafe zu stellen, als nicht ausreichend kritisiert.
Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Die Landessprecherin der Partei, Ann-Sophie Bohm, sagte am Freitag, dass dies zwar ein richtiger Schritt sei, aber keine Lösung für das wachsende Problem darstelle. Viele Lehrkräfte fühlten sich im Umgang mit rechtsextremen Vorfällen überfordert und alleingelassen, so Bohm. Die Neutralitätspflicht bedeute nicht, dass Lehrer gegenüber solchen Äußerungen schweigen müssten. Es gehe vielmehr um die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die bereits in der Schule beginne. Als konkrete Maßnahmen fordern die Grünen intensivere Fortbildungen für Lehrer, eine stärkere Verankerung von Demokratiebildung in den Lehrplänen und klare Handlungsleitfäden.
Zudem solle ein runder Tisch zum Thema eingerichtet werden, der Schulleitungen, Eltern, Schüler und Schulämter zusammenbringe. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 20.02.2026 Zur Startseite