Die Polizei hat das als Hochrisiko-Spiel eingestufte Fußballspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Magdeburg am Samstagabend mit einem Großeinsatz begleitet.
Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) - Wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilte, standen mehrere hundert Einsatzkräfte im Einsatz. Im Fokus standen dabei umfangreiche Kontrollen bei den angereisten Fans aus Magdeburg, um mögliche Tatverdächtige von schweren Ausschreitungen bei einem Spiel Ende Januar in Magdeburg zu identifizieren. Bei diesen Kontrollen, bei denen auch speziell geschulte Beamte zur Personenidentifizierung zum Einsatz kamen, konnten fünf Männer im Alter zwischen 19 und 58 Jahren ermittelt und einer Polizeiwache zugeführt werden. Bei den Ausschreitungen in Magdeburg waren 70 Polizeibeamte teils schwer verletzt worden; die Ermittlungen laufen unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts. Während des Spiels in Gelsenkirchen kam es laut Polizei nur zu wenigen Vorkommnissen.
Es wurden zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung von Vollzugsbeamten und eine wegen des Mitführens von Pyrotechnik gegen Magdeburger Fans erstattet. Zudem gab es eine Anzeige gegen einen 15-jährigen Schalker Fan wegen des Verdachts der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen. Das polizeiliche Gesamtkonzept sei damit umfänglich aufgegangen.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 22.02.2026 Zur Startseite