Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat sich kritisch zum geplanten Verkauf von Werkswohnungen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen geäußert.
Mainz (dts Nachrichtenagentur) - Regierungssprecherin Andrea Bähner sagte am Montag, die Regierung bedauere die Absicht der BASF Wohnen + Bauen GmbH, einen Teil ihrer Wohnungsbestände zu veräußern. Die Landesregierung appelliere an die Verantwortung des Unternehmens und erwarte, dass es die Rechte der Mieter in dem anstehenden Prozess über das gesetzliche Maß hinaus schütze. Wichtig sei auch, dass verantwortungsvolle Käufer für die Wohnungen gesucht würden, so Bähner. Das weltweit größte Chemie-Unternehmen mit mehr als 33.000 Mitarbeitenden im Stammwerk Ludwigshafen habe eine Verantwortung gegenüber seinen Beschäftigten und der Stadt. Die Staatskanzlei und das für Wohnungsbau zuständige Finanzministerium stehen nach Angaben der Sprecherin im Austausch mit Ludwigshafens Oberbürgermeister Klaus Blettner, der BASF-Unternehmensleitung sowie Betriebsrat und Gewerkschaft.
Die BASF müsse als Weltunternehmen sicherstellen, dass sich Mieter der Werkswohnungen bei einem möglichen Verkauf auch weiterhin auf bezahlbare Mieten verlassen könnten. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 23.02.2026 Zur Startseite