Die Thüringer Gemüsebauern haben im vergangenen Jahr von einer kleineren Fläche mehr geerntet.
Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Montag mitteilte, wurden 2025 von 542 Hektar Freilandfläche insgesamt 10.196 Tonnen Gemüse eingebracht. Das sind 2.540 Tonnen oder 33 Prozent mehr als im Vorjahr, obwohl die Anbaufläche um 16 Hektar oder drei Prozent schrumpfte. Seit dem Jahr 2016 ist die für Freilandgemüse genutzte Fläche in Thüringen nun zum neunten Mal in Folge zurückgegangen. Insgesamt hat sie sich in diesem Zeitraum um 422 Hektar oder 44 Prozent verringert.
Die drei bedeutendsten Gemüsearten bleiben Spargel, Speisezwiebeln und Weißkohl, die zusammen mehr als 80 Prozent der Fläche beanspruchen. Während die Spargelernte mit 1.341 Tonnen um ein Fünftel zurückging, legten die Ernten von Speisezwiebeln und Weißkohl deutlich zu. Bei den Zwiebeln stieg die Menge um 35 Prozent auf 5.056 Tonnen, beim Weißkohl verdreifachte sich die Erntemenge nahezu auf 2.933 Tonnen. Der starke Ertragszuwachs pro Hektar gleicht dabei den langfristigen Flächenrückgang aus.
Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 02.03.2026 Zur Startseite