Im Rahmen der Angriffe Israels und der USA auf den Iran sind offenbar neue Schäden an der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natanz aufgetreten. Auf Grundlage der neuesten verfügbaren Satellitenbilder könne man einige kürzlich entstandene Schäden an den Eingangsgebäuden der unterirdischen iranischen Brennstoffanreicherungsanlage Natanz (FEP) bestätigen, teilte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) am Dienstag mit.
Wien (dts Nachrichtenagentur) - Demnach sind keine radiologischen Folgen zu erwarten, und es wurden keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Anlage selbst festgestellt, die im vergangenen Juni schwer beschädigt wurde.
Der IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi hatte zuvor zu "äußerster Zurückhaltung" bei allen militärischen Operationen in der Region aufgerufen. Demnach besteht ein erhöhtes nukleares Sicherheitsrisiko, da viele Länder im Nahen Osten, die derzeit in dem Konflikt involviert sind, über Atomtechnologie verfügen. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 03.03.2026 Zur Startseite