In einer Wohnung auf dem Chemnitzer Sonnenberg haben Einsatzkräfte am Montag eine Vielzahl von Gefäßen mit chemischen Substanzen entdeckt.
Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte, waren die Behörden bereits seit dem Vormittag in der Humboldtstraße im Einsatz. Bei der Prüfung der Substanzen durch die Berufsfeuerwehr Chemnitz stellte sich im Laufe des Tages heraus, dass die Stoffe teils explosiv sind. Daraufhin wurden Spezialisten der USBV-Gruppe (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung) des Landeskriminalamtes Sachsen angefordert. Diese bestätigten den Verdacht, dass eine Substanz nicht handhabungssicher ist. Die Spezialisten verbrachten den Stoff an den Stadtrand und machten ihn gegen 19:35 Uhr kontrolliert unschädlich.
In der Wohnung wurden zudem weitere Chemikalien sichergestellt, bei denen der Verdacht besteht, dass der 63-jährige Mieter diese nicht besitzen darf. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Ausgangsstoffgesetz ein. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 15.06.2026 Zur Startseite