Nach dem schlechten Abschneiden deutscher Schüler bei der neuen Pisa-Studie beklagt der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder (CDU), die mangelnde Grundschulreife vieler Erstklässler und kündigt Tests für Viereinhalbjährige an.
"Wenn Kinder in die Grundschule kommen, müssen sie Deutsch sprechen können und bestimmte Fähigkeiten beherrschen - wie Stift halten, mit der Schere schneiden, Schnürsenkel zubinden", sagte Schnieder dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgabe). Im Moment seien sehr viele Kinder bei der Einschulung gar nicht grundschulreif. Das müsse sich ändern durch verbindliche Sprachtests mit viereinhalb Jahren und verbindliche Tests der Grundfähigkeiten, die ein Grundschulkind brauche. Dafür habe die Landesregierung die Weichen gestellt. Er sei auch offen für einen Nationalen Bildungsgipfel.
"Ich bin offen für alles, was dazu dient, das Bildungssystem besser zu machen." Deutschland habe keine Rohstoffe, sagte er. "Die Kinder sind unsere größten Schätze." Der Schlüssel liege in der frühkindlichen Bildung.
"Wir müssen vorne anfangen, damit wir hinten raus nicht reparieren müssen", sagte der CDU-Politiker. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 11.09.2026 Zur Startseite