Deutsche-Bank-Chef verurteilt Steuerhinterziehung

Der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, verurteilt nach eigenen Worten Steuerhinterziehung.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - "Steuerhinterziehung ist ein kriminelles Delikt, und das sagt eigentlich alles", sagte Fitschen dem "Deutschlandfunk". Er kenne angeblich keine Bank, die Steuerhinterziehung unterstützte. Wenn es in der Deutschen Bank einen Kollegen geben würde, der sich nicht an die etablierten Regeln hält, dann würde er dafür entsprechend bestraft.

"Sobald es auch nur den geringsten Hinweis gibt, dass ein Kunde - durchaus legitim - Vermögen von unserem Haus im Ausland verwalten lassen möchte, dass wir aber Hinweise haben, dass es sich hier möglicherweise um nicht versteuerte Gelder handelt, dann sprechen wir den Kunden darauf an und legen Wert darauf, dass hier der Nachweis geliefert wird, dass es alles sich nur um versteuertes Geld handelt", behauptet Fitschen.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 30.04.2013

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